Ach, Berlin

achberlin2

Du wurdest in tausend Liedern besungen
hast nach Freiheit, nach Kunst und nach Irrwitz geklungen
rochst nach Neubeginn und Terpentin
und dein unbekannter, vertrauter Klang
war wie ein geheimnisvoller Gesang
ein nicht tot-zu-kriegender Evergreen
Ach, Berlin.

Und ich fand meine Heimat in deinen Straßen
wenn die Nächte zuweilen die Tage vergaßen
und die Sonne nachts nur noch heller schien
ich hab deine Dramen auf Bühnen gesehn
sah sie ungebrochen am Wege stehn
und so singt der Mann mit dem Tamburin:
Ach, Berlin. Ach, Berlin.

Du bist das Land der vielen Gesichter
der Philosophen, Chaoten und Dichter
ein jungenhafter Harlekin
Bist eine einzige Großbaustelle
und reitest auf jeder neuen Welle
mit ner Überdosis Heroin

Weiterlesen

Zu Gast bei Indieahner TV

Heya, vor kurzem war ich zu Gast bei Indieahner TV – Music for your tipi. Mit von der Partie war auch der tolle Musiker David Gaffney. Die ganze Show könnt ihr hier ansehen:

Folgende Lieder sind dabei:

  1. In einer Stadt in der Ferne
  2. Ach, Berlin
  3. Das Akkordeon (Gitarrenversion)
  4. Schnee
  5. Schaukelzeit

Weiterlesen

Schaukelzeit

Für meine Oma.

Noch ziehen die kalten Winde ins WeiteWenn eine Schwalbe den Sommer verheißt
und wärmend sitz ich an deiner Seite
Doch bald muss ich mit den Winden ziehn
wie die Minuten unter den Fingern fliehn
In deinen weißen Haaren bricht sich das Licht
doch für immer bleibt dieser Abschied nicht

Denn im Sommer dann bist du nicht länger alleine
dann bin ich deine und du meine
und du hakst dich einfach bei mir ein
und wir laufen ins Sonnenlicht hinein
Denn die Hollywoodschaukel wartet schon
und wir erklimmen den fürstlichen Thron
Und die Füße baumeln im warmen Wind
als das Kinderspiel beginnt:

Und der Kiebitz ruft: „Schau, da schaukelt doch wer!“
Hin und her, hin und her
Wir steigen leicht und sinken schwer
Hin und her, hin und her

Weiterlesen

Traumfährenkapitän

HimmelNa, mein Schlaf, na komm wir zwei
haben jetzt noch manches vor
ich schau heut Nacht bei dir vorbei –
öffne mir dein Wolkentor

Und sage mir, mein alter Freund
was hast du dir für mich erdacht?
Was die Gedanken weich umsäumt –
wohin verreisen wir heut Nacht?

Sind wir tapferer Steuermann
rempeln Seeungeheuer an?
Folgen den Wolken von Bonn bis Heilbronn
und fliegen dann mit den Möwen davon?

Weiterlesen